DER FARBENFROHE ANWOHNER VON GEBIRGSBÄCHEN:
Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)

Die Gebirgssstelze ist wie andere Stelzen ans Wasser gebunden und ein Bewohner der Ränder von Bächen und Seen. Ihr Gesang besteht aus durchdringend scharfen Trillern, ihr Ruf ein metallisch scharfes tschik tschik. Sie is recht scheu, kann aber gut beobachtet werden, wenn man Geduld hat und sich sehr ruhig verhält. Sie meidet die Kulturlandschaft, gewöhnt sich aber inzwischen sogar an Gartenteiche. Wir hatten besonders schöne und langandauernde Beobachtungen an der Ahr bei Dernau und in den bayerischen Bergen. Die Gebirgsstelze ist ein geschickter Jäger, der Insekten, wie im Bild eine Libelle, im Flug oder am Boden fängt. Auffallend ist der ungewöhnlich lange Schwanz, der durch die ständig wippende Bewegung betont wird.

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