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Moos-Protein korrigiert Erbgut-Fehler anderer Pflanzen - Studie der Universität Bonn könnte zur Entwicklung leistungsfähigerer Nutzpflanzen beitragen

Fast alle Landpflanzen beschäftigen ein Heer molekularer Redakteure, die Fehler in ihrer Erbinformation berichtigen. Forscher des Instituts für Zelluläre und Molekulare Botanik der Universität Bonn haben nun zusammen mit Kollegen aus Hannover, Ulm und Kyoto (Japan) einen dieser Korrekturleser vom Moos Physcomitrium patens (bisher bekannt als Physcomitrella patens) in eine Blütenpflanze übertragen. Erstaunlicherweise verrichtet er dort seine Arbeit ähnlich zuverlässig wie im Moos selbst. Die Strategie könnte sich eignen, um bestimmte Funktionen des pflanzlichen Energiestoffwechsels genauer zu untersuchen. Eventuell lässt sie sich auch zur Entwicklung leistungsfähigerer Nutzpflanzen einsetzen. Die Studie erscheint in der Fachzeitschrift "The Plant Cell". Lesen Sie weiter bei den Uni-Nachrichten.

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